Kläranlage Peterskirchen

Peterskirchen
Bauherr:
Gemeide Dietersburg
Maßnahmen:
Sanierung und Erweiterung
Ingenieurbauwerke: LPH 1 – 9
Verfahrens- und Prozesstechnik
Örtliche Bauüberwachung
Techn. Ausrüstung EMSR: LPH 1 – 9
SiGeKo-Leistungen

Die Kläranlage Peterskirchen wurde 1991 mit einem vorgeschalteten Absetzbecken mit Aufstau und Schlammstapelraum, Rotationstauchkörper, Nachkärung mit Lamellenabscheider und Schlammrückführung, sowie zwei unbelüfteten Teichen als Nachklärteiche gebaut. Durch den Anschluss eines zusätzlichen Ortsteils musste die Kläranlage erweitert und optimiert werden.

Die Kläranlage Peterskirchen wurde auf eine Ausbaugröße von 1100 EW erweitert. Die Maßnahme umfasst die Umrüstung der bestehenden Kläranlage auf eine Belebungsanlage im SBR-Betrieb im Erdbecken. Ein Teil des ersten Nachklärteiches wurde zum SBR im Erdbecken umgebaut und mit Oberflächenbelüftern und Rührwerk ausgestattet. Das Absetzbecken wurde zum Schlammstapelbecken umfunktioniert.

Der zweite Teich dient künftig als Ausgleichsbecken. Der Rotationstauchkörper und die Nachklärung mit Lamellenabscheider wurden abgebaut. Durch die höhere hydraulische Belastung wurden ein neues Zulaufpumpwerk und die Erneuerung des Rechens notwendig. Die neuen trocken aufgestellten Zulaufpumpen und der Rechen wurden in einem gemeinsamen Schacht mit Überdachung ausgeführt. Die COPLAN AG wurde mit den Leistungsphasen 1 – 9 und der örtlichen Bauüberwachung beauftragt und führte die Leistungen zusammen mit der Dr.-Ing. Steinle Ingenieurgesellschaft für Abwassertechnik mbH als Subunternehmer aus.