Deponie Heinersgrund - Oberfranken

Heinersgrund
Bauherr:
Stadt Bayreuth
Maßnahmen:
Basis-, Zwischen-, Oberflächenabdichtung und Inbetriebnahme einer Schwachgasanlage
Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauoberleitung der Basis-, Zwischen- und Oberflächenabdichtung: LPH 5 – 9

Die Deponie Heinersgrund wird seit 1965 von der Stadt Bayreuth als Hausmüll- und Reststoffdeponie betrieben. Zunächst wurde hier der unbehandelte Haus- und Gewerbemüll der Stadt Bayreuth abgelagert.
Seit 1994 wird die Deponie als Reststoffdeponie für Abfälle bis Deponieklasse II genutzt.

Bisher wurden auf der 12 ha großen Fläche ca. 1 Million m³ Abfälle eingelagert. Die Deponie ist in weiten Bereichen endverfüllt. Sämtliche bisher abgelagerten Abfälle sollen mit einer Oberflächenabdichtung gemäß Deponieverordnung versehen und in die Nachsorgephase überführt werden. Um die Entsorgungssicherheit in Stadt und Landkreis zu erhalten und die gesetzlichen Vorgaben zur Bereitstellung von ausreichendem Deponievolumen zu gewährleisten, muss die Stadt zusätzliches Volumen auf der Deponie Heinersgrund schaffen.

Der bisher noch nicht mit Abfällen belegte Ablagerungsbereich A und die angrenzenden Betriebsböschungen werden daher so ertüchtigt, dass hier Abfälle bis zur Deponieklasse II abgelagert werden können.
Eine der vielen Herausforderungen war die Anbindung des neuen Abdichtungssystems an die bestehende Dichtwand im Umgriff der Deponie. Neben der Planung von Basis-, Zwischen- und Oberflächenabdichtung wurde die COPLAN AG auch mit der Sanierung der Sickerwasserfassung und der Ertüchtigung des Entgasungssystems beauftragt. Sämtliche Umbaumaßnahmen wurden im laufenden Betrieb durchgeführt.