Brücke über den Simbach

Simbach am Inn
Bauherr:
Stadt Simbach a. Inn
Maßnahmen:
Neubau
Örtliche Bauüberwachung
Ingenieurbauwerk: LPH 1-8
Tragwerksplanung: LPH 1-6
Verkehrsanlagen: LPH 1-8
Entwurfs- und Bauvermessung

Bei der Hochwasserkatastrophe 2016 in Simbach a. Inn wurde neben der Brücke über den Simbach, auch die Fahrbahn der “Schulstraße” samt kombinierten Geh- und Radweg komplett zerstört. Um die Verkehrsanbindung zum Schulzentrum aufrechtzuerhalten, wurde durch das Technische Hilfswerk eine provisorische Behelfsbrücke aufgebaut. Die Planungen für einen Neubau der Brücke und der Fahrbahn konnten 2018 starten, nachdem ein Gesamtkonzept für den Hochwasserschutz der Stadt Simbach a. Inn durch die Universität Wien die Dimensionierung der neu zu errichtenden Brücke vorgegeben hat.

Die COPLAN AG übernahm die Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung und konnte die Maßnahme 2020 erfolgreich fertigstellen.

Die Stützweite beträgt 21 m, die Breite zwischen dem Geländer beläuft sich auf 13,25 m. Die Brücke besteht aus fünf Fertigteilbinder, die als vorgespannte Binder mit nachträglichem Verbund ausgeführt werden. Beim Neubau der 0,23 km langen örtlichen Hauptstraße wurde der Oberbau gemäß RStO 12 erstellt und der Kurven-Außenbogen durch eine Aufweitung fahrdynamisch verbessert.
Neben der 8,50 m breiten Fahrbahn steht ein 2,50 m breiter Geh- und Radweg zur Verfügung.

In Verbindung mit dem Brückenbau wurden umfangreiche Leistungen bei den Ver- und Entsorgungsleitungen durchgeführt.
Die Ableitung des Oberflächenwassers erfolgt über ein neu erstelltes System mit Rinnen zu Straßenabläufen in Sammelleitungen, welche es dann dem Vorfluter zuführen.
Der Gewässerausbau wurde naturnahe ausgebildet.