SAME Europe Tri-Services Regional Summit in Frankfurt

Vom 3. bis zum 5. März 2026 verwandelte sich Frankfurt in einen zentralen Treffpunkt für Experten aus dem Planungswesen, der Bauwirtschaft und dem Militär: Der SAME Europe Tri-Services Regional Summit brachte mehr als 350 Teilnehmer aus 17 Ländern zusammen, um aktuelle Entwicklungen und zukünftige Bauprojekte zu diskutieren.

Die Veranstaltung, auch als „Industry–Government Engagement“ bekannt, verfolgt einen klaren Ansatz: Sie schlägt eine Brücke zwischen privaten Planungsbüros und der Bauindustrie auf der einen Seite und den drei amerikanischen Teilstreitkräften – Army, Air Force und Navy – auf der anderen. Genau diese Dreigliederigkeit der Streitkräfte verleiht dem Gipfel seinen charakteristischen Namen: „Tri-Service“.
Besonders bedeutsam war die Teilnahme des U.S. Army Corps of Engineers – vergleichbar mit einem deutschen Heeresbauamt, das für die Planung und Realisierung militärischer Bauvorhaben weltweit eine Schlüsselrolle spielt.

Insgesamt nutzten mehr als 350 Teilnehmer die drei Veranstaltungstage intensiv für fachlichen Austausch, Netzwerkgespräche und strategische Weichenstellungen – ein eindrucksvolles Signal für die wachsende Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Bauwesen.

Das inhaltliche Programm war entsprechend vielfältig und hochkarätig besetzt. Neben Industry–Government Engagement Roundtables und technischen Fachpanels mit ausgewiesenen Experten bot die Veranstaltung eine breite Auswahl an Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu den drängendsten Themen der militärischen Bauplanung.

Im Mittelpunkt standen dabei Fragen, die das internationale Projektgeschäft unmittelbar betreffen: die besonderen Herausforderungen bei Planung und Bau von US-Militäranlagen in europäischen Ländern – von rechtlichen Rahmenbedingungen bis hin zur Zusammenarbeit mit lokalen Behörden.

Weitere Schwerpunkte bildeten Cybersicherheit bei Bauprojekten im Ausland, Anti-Terrorismus und Objektschutz sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Design und Konstruktion.

Den praktischen Abschluss bildeten die Programmvorstellungen der einzelnen Teilstreitkräfte: Army, Air Force und Navy präsentierten jeweils ihre zukünftigen Bauprojekte und Investitionsvorhaben in der Region – eine wertvolle Gelegenheit für die anwesenden Unternehmen, frühzeitig Einblick in kommende Ausschreibungen und Kooperationsmöglichkeiten zu gewinnen.

Wir waren gemeinsam mit unserem Partner Merrick & Company als Joint Venture COPLAN-Merrick JV mit einem eigenen Stand vertreten. Die Veranstaltung bot uns eine ideale Plattform, um bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Verbindungen zu knüpfen – insbesondere im direkten Austausch mit Vertretern der US-Streitkräfte und des U.S. Army Corps of Engineers.

Darüber hinaus konnten wir unsere gemeinsame Leistungsfähigkeit als transatlantisches Planungsteam gezielt präsentieren: die Verbindung aus lokaler Expertise in Europa und langjähriger Erfahrung im US-Militärbau schafft eine belastbare Grundlage für anspruchsvolle internationale Projekte.

Die zahlreichen Gespräche und Einblicke bestätigen einmal mehr die strategische Relevanz dieses Marktes. Für uns war der Summit daher nicht nur ein Ort des Austauschs, sondern auch ein wichtiger Impulsgeber für die weitere Zusammenarbeit und zukünftige Projektchancen.