Mit Transformationsstudien zur zukunftsfähigen Wärmeversorgung
Die Transformation der Energie- und Wärmeversorgung ist für Unternehmen inzwischen keine Zukunftsfrage mehr, sondern ein konkretes Planungsthema. Steigende Anforderungen an Klimaschutz, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit führen dazu, dass sich Betriebe frühzeitig mit der Frage beschäftigen, wie ihre Wärmeversorgung in den kommenden Jahren aussehen soll.
Genau an diesem Punkt setzt unsere Roadmap to Carbon Reduction an. Mit Transformationsstudien unterstützen wir Unternehmen, Kliniken und industrielle Betriebe dabei, Möglichkeiten zur Reduzierung fossiler Energieträger sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien, von Abwärme und angepassten Systemlösungen zu untersuchen. Dabei geht es nicht um theoretische Konzepte, sondern um eine realistische und nachvollziehbare Grundlage für Entscheidungen.
Eine zukunftsfähige Wärmeversorgung entsteht nicht auf Basis einzelner Maßnahmen, sondern aus dem Zusammenspiel vieler Faktoren. Deshalb analysieren wir den bestehenden Zustand, bewerten Energieverbräuche und Lasten und prüfen die technischen und örtlichen Rahmenbedingungen. Erst daraus entwickeln wir verschiedene Varianten für die zukünftige Wärmeversorgung.
Kunden, die wir erfolgreich auf der Roadmap to Carbon Reduction begleiten
Der große Vorteil für unsere Kunden: Eine Transformationsstudie bringt Ordnung in ein komplexes Thema. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, technische Möglichkeiten, wirtschaftliche Fragen und regulatorische Vorgaben gleichzeitig im Blick zu behalten. Genau hier hilft die Studie. Sie zeigt auf, welche Lösungen infrage kommen, wo Potenziale liegen und welche Schritte für das jeweilige Unternehmen wirtschaftlich und technisch sinnvoll sein können.
Transparenz und Investitionssicherheit
Das schafft Transparenz und Sicherheit. Denn Investitionen in die Energie- und Wärmeversorgung sind oft langfristige Entscheidungen. Wer hier auf eine fundierte Analyse zurückgreifen kann, kann besser einschätzen, welche Variante wirtschaftlich sinnvoll ist, wie sich Risiken minimieren lassen und welche Lösung unter den betrachteten technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen tragfähig ist.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die strategische Perspektive. Die Transformationsstudie liefert nicht nur eine Momentaufnahme, sondern eine Grundlage für die nächsten Entscheidungen im Unternehmen. Sie unterstützt Management und Geschäftsführung dabei, Maßnahmen zu priorisieren und Investitionen sinnvoll einzuordnen. So wird aus einer technischen Fragestellung ein strukturierter Fahrplan für die nächsten Schritte.
Anhand von fünf Schritten ermitteln wir eine geeignete zukünftige Energie- und Wärmebereitstellung für unsere Kunden. Nachdem in den ersten beiden Schritten eine Bestandsaufnahme und eine Ermittlung der Rahmenbedingungen erfolgen, untersuchen wir in Schritt drei verschiedene Varianten. Anschließend werden im vierten Schritt die Kosten der Varianten in einer Kostenschätzung erfasst. Im fünften Schritt erfolgt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung nach VDI 2067
Unsere Vorgehensweise
- Interview mit Management
- Problem, Ursache und Wirkung erfragen (Pains)
- Ziel, Strategie und Maßnahmen definieren
- Nutzenerwartung und Wirtschaftlichkeitsparameter festlegen
- Risiko- und Nutzen-Analyse
- Sichtung Bestandsunterlagen, besonders wichtig
- vorhandene Wärme- und Stromerzeuger (Leistung, Brennstoff, etc.)
- aktuelle Systemtemperaturen
- Energiedaten (Brennstoffverbrauch, Wärme- und Strombedarf)
- Vor-Ort-Bestandsaufnahme, bei Bedarf Interview mit operativer Ebene
- Erstellung Energieflussdiagramm (Input/Output)
- Herkunft und Art der eingesetzten Primärenergie
- Umwandlungs- und Verteilverluste
- resultierende End- und Nutzenergie
- Heizlast (DIN/TS 12831-1) anhand der Energiedaten
- Strombedarf
- Platzverhältnisse
- Anforderungen an die Versorgungssicherheit (Redundanz)
- Potenzielle Energiequellen analysieren
- Abwärmepotenziale (Abgas, Kühlwasser, Strahlung, Leitung, Konvektion, Reibung, Abwasser)
- Solarthermie
- Photovoltaik
- Windenergie
- Erdwärme
- Wasser (Brunnen-, Grund-, Tiefen-, Fluss- und Seewasser)
- Wasserstoff
- Biomasse (Methan, Holz, Energiepflanzen, OEC-Anlagen)
- Abfall
- rechtliche Vorgaben
- Gebäudemodernisierungsgesetz – GModG (ehemals Gebäudeenergiegesetz – GEG)
- Wärmeplanungsgesetz – WPG
- Energieeffizienzgesetz – EnEfG
- Biomasse
- Holzfeuerung (Hackschnitzel, Pellets, Scheitholz)
- Holzvergaser-Blockheizkraftwerk (Hackschnitzel, Pellets)
- Biogas-Blockheizkraftwerk
- Umweltwärme
- Wärmepumpe
- Solarthermie
- Geothermie
- Wasserstoff
- wasserstoffbefeuerter Kessel und wasserstoffbefeuertes Blockheizkraftwerk
- Möglichkeiten zur Reduzierung des Energiebedarfs
- Dämmmaßnahmen (Gebäudesanierung, Rohrleitungen)
- Gebäudeautomation
- Sektorenkopplung (Energiemanagement)
Für jede Variante wird eine separate Kostenschätzung erstellt.
Die Annuitätenmethode nach VDI 2067 ist ein dynamisches Verfahren zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit gebäudetechnischer Anlagen. Dabei werden einmalige und laufende Kosten, beispielsweise für Investition, Betrieb, Instandhaltung und Energie, über einen festgelegten Betrachtungszeitraum in gleichmäßige jährliche Zahlungen (Annuitäten) überführt.
⇒ Ermittlung einer geeigneten zukünftigen Energie- und Wärmeversorgung auf Basis der technischen und wirtschaftlichen Bewertung.
Zukunftsfähige Lösungen aus einer Hand
Besonders wertvoll ist außerdem, dass wir unsere Auftraggeber nicht nur in der Analysephase begleiten. Wer mit COPLAN die Roadmap to Carbon Reduction nutzt, hat einen Partner an der Seite, der auch die weiteren Planungsschritte und die spätere Umsetzung mitdenkt. So lassen sich die Ergebnisse der Studie direkt in die weitere Planung einbeziehen.
Die Roadmap to Carbon Reduction ist damit mehr als ein technischer Bericht. Sie schafft Transparenz über technische und wirtschaftliche Möglichkeiten, zeigt relevante Potenziale auf und unterstützt Unternehmen dabei, die nächsten Schritte fundiert zu bewerten.
So wird die zukünftige Energie- und Wärmeversorgung planbar und nachvollziehbar.