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Neubau des Logistikzentrums der Müller Milch GmbH in Aretsried

Anfang Dezember 2019 fand der Einhub der Brückensegmente beim Bauprojekt Müller Milch statt

Eine heiße Bauphase hat im Dezember der Neubau des Logistikzentrums der Müller Milch GmbH in Aretsried erreicht. Es stand der Einhub der Brückensegmente für die automatische Fahrstraße am Standort der Großmolkerei auf dem Plan.

Ein Kettenkran mit einer Traglast von mehr als 650 Tonnen kam zum Einsatz

Um die tonnenschweren Stahlgerüste für die Montage in Position zu bringen, musste erst eine hubtechnische Lösung gefunden werden. Letztendlich wurde ein Kettenkran mit einer Traglast von mehr als 650 Tonnen verwendet. Der Querschnitt der Brücken ist so dimensioniert, dass ein LKW und ein PKW problemlos aneinander vorbeifahren könnten.

Nach der Fertigstellung des neuen Lagers mit ca. 5.800 m² im Jahr 2021 wird über die entstehende 250 Meter lange Fahrstraße die angrenzende Produktion der Müller Milch GmbH versorgt. Die voll automatische Liftanlage transportiert Waren und Produktionsmittel über elektronische Hängebahnen der Firma Schierholz Fördertechnik zwischen Lager und Produktion hin und her.

Pro Jahr sollen drei Millionen Joghurtbecher das Werk in Aretsried verlassen

Die einzelnen Fördermodule verfügen über eine Traglast von 1,5 Tonnen. Dabei legt ein Joghurtbecher eine Strecke von ca. 1 Kilometer zurück, bis er versandfertig das Haus verlassen kann. Vereinfacht gesagt, führt ihn der Weg vom Hochregallager für Produktionsmittel über die Brückenanlage in die Fertigung. Befüllt mit Joghurt tritt der Becher erneut die Reise über die Fahrstraße zurück in das Logistikzentrums an. Eine weitere Besonderheit ist das thermisch getrennte Hochregal, in dem die Produktionsmittel, wie zum Beispiel die Becher, und die versandfertigen Waren bei unterschiedlichen Temperaturen gelagert werden können. Mit dem neuen Logistikzentrum sollen drei Millionen Joghurtbecher Jährlich das Werk verlassen.

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